Lebendig
Leben
Lernen

Der Unterricht der Klassen 1 und 2

spricht durch seinen ganzheitlichen Ansatz immer Kopf, Herz und Hand (bzw. Fuß) gleichermaßen an. Bewegliche Sitzbänkchen, die außerdem als Schreibtische genutzt werden können, ermöglichen einen schnellen Umbau, um Raum für Geschicklichkeitsübungen oder Bewegungsspiele zu schaffen.

Der Klassenlehrer, der die Schüler in den folgenden Jahren weiter begleitet, bleibt den ganzen Tag bei „seinen“ Kindern, um sie intensiv in ihrer Entwicklung fördern zu können.

Die grundlegenden Kulturtechniken wie Schreiben, Lesen und Rechnen werden durch künstlerische Prozesse eingeführt, um der Entfaltung der kindlichen Fantasie reichlich Nahrung zu geben. Diese Fächer werden abwechselnd in drei- bis vierwöchigen Epochen unterrichtet, damit die Schüler intensiv in die jeweiligen Inhalte eintauchen können. Handwerkliche Projekte ermöglichen einen sinnstiftenden Bezug zum Lebensalltag. Mit Englisch und Russisch werden von Anfang an zwei Fremdsprachen unterrichtet. Die Welt der Bilder ist vorrangig und wird in vielen Geschichten ausgiebig ausgemalt.

Auch der Bewegung kommt in der heutigen Zeit ein noch wichtigerer, besonderer Stellenwert als früher zu. Aus diesem Grunde arbeitet die Waldorfschule schon ab der ersten Klasse mit zwei Bewegungsfächern, dem Sport, anfänglich oft auch Spielturnen genannt, und der Eurythmie, wodurch ein anderer Bewegungsduktus (vgl. Artikel über die Eurythmie) geschult wird. Bewegung tritt hier mehr als rhythmisches Element auf, welches der Musik und der Sprachbewegung abgelauscht ist.

 

Die 3. Klasse

steht ganz im Zeichen des erwachenden Selbstbewusstseins. Die Kinder kommen mehr zu sich selbst, werden wacher in ihrem Erleben. Dies bringt aber auch Unsicherheiten mit sich, das vorher selbstverständliche, mehr im Umkreis orientierte Erleben der Kinder, tritt etwas zurück. Praktisches Tätigwerden gibt nun Sicherheit. Die Erde in ihrer Vielfältigkeit soll ergriffen werden. Die Schöpfungsgeschichte erklärt die Entstehung der Welt und der Mensch erlebt sich in seiner Ver-antwortung gegenüber der Erde.

Ein Acker wird vorbereitet, gepflügt und geeggt, die Saat wird ausgebracht, das Wachsen be-obachtet, Unkraut gejätet und schließlich das Getreide geerntet. Das Korn wird gemahlen und danach Brot gebacken - vom Korn zum Brot!

Neben diesen Projektwochen geht das Lernen der Kulturtechniken weiter, in den Sprachen kommt die Schriftform hinzu.

 

 

In der 4. Klasse

ändert sich das Verhältnis der Kinder zur Umwelt und den Menschen noch einmal, ist noch distanzierter geworden. Aus „Mitwelt“ wird „Umwelt“.

Die schon in der 1. Klasse begonnene Arbeit an den Musikinstrumenten wird fortgeführt. Im Rechnen kommt mit der Bruchrechnung ein wichtiger Schritt hinzu, der sehr sorgfältig angelegt werden muss. Der Stabreim in seiner kraftvollen Art wird besonders geübt.

In der Menschen- und Tierkunde (dem späteren Biologieunterricht) werden mit den ersten individuellen Referaten Methoden geübt, die in der Mittelstufe (Kl. 5 – 8) zunehmend auf den Unterricht in der Oberstufe vorbereiten.

Hier, wie auch an vielen anderen Stellen, so z. B. bei den öffentlichen Schülerdarbietungen, lernen die Schülerinnen und Schüler früh, ein eigenes Thema öffentlich zu präsentieren.

In den Fachunterrichten Russisch, Englisch, Handarbeiten, Turnen, Eurythmie, Musik und Religion werden die Inhalte des Hauptunterrichtes (z. B. die Geografie der Heimatregion) aufgegriffen und fächerübergreifend vertieft.

 

 

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