Lebendig, Leben, Lernen

Bericht über das Schulkonzert am 6.4.2019

Schwungvoll ging es am vergangenen Samstag mit Schostakowitschs „Russischem Walzer“ in den Abend. Selbst die, die zu spät kamen und draußen warten mussten, schwärmten später davon, wie dieses kraftvolle Musikstück sogar seine Zuhörer hinter verschlossenen Türen erreichte.

schulkonzert2019Das Oberstufenorchester wurde dabei von Gastmusikern unterstützt, darunter sogar Gründungseltern unserer Schule. Für einen zauberhaften Moment sorgte Harold Arlens „Somewhere over the Rainbow“, welches wir schon in kleinerer Besetzung beim Klassenspiel „Der Zaubere von Oz“ der 6. Klasse erleben konnten.

Von der Magie ging es direkt ins Jahr 1874 in die Ausstellung des russischen Malers und Architekten Viktor Hartmann, dessen Bilder von Mussorgsky so wunderbar vertont wurden. Um welche Bilder es sich handelt, wurde uns zwischen den Musikstücken vorgetragen, was ein besonders intensives Hörerlebnis ermöglichte. Denn während das Oberstufenorchester spielte, wurden die Bilder lebendig. So konnte man „Das große Tor von Kiew“, dass niemals gebaut wurde und lediglich ein Entwurf von Viktor Hartmann blieb, vor dem inneren Auge sehen, seine Erhabenheit fühlen und durch den prachtvollen Bau hindurch schreiten.

Nach der Pause, in der die 12. Klasse für eine Stärkung sorgte und damit für ihre Klassenfahrt Geld sammelte, staunten wir über die kleinsten Musiker und Sänger des Abends – die 4. Klasse, oder besser gesagt die Affenbande! Mit viel Spielfreude, musikalischem und schauspielerischem Geschick begeisterten sie das Publikum.

Das Mittelstufenorchester hatte einige Krankheitsfälle zu verkraften, schaffte es aber dennoch, uns auf den Schwingen des „El Condor Pasa“ nach Peru zu entführen. Ach ja, das kleine Mädchen neben mir, war ganz begeistert von dem seltsamen Klavier, das die Tasten an der Seite hatte?

Für den Gänsehautmoment des Abends sorgte der gemeinsame Auftritt der Chöre der Schule und dem Oberstufenorchester mit John Rutters „All things are bright and beautiful“.

Und dann ging es mit einem Paukenschlag ins Finale. Andrew Lloyd Webbers „The Phantom of the Opera“ beendete den Abend genauso kraftvoll wie er begonnen hatte – wobei: Das eigentliche Ende kam ja noch. In der Zugabe spielte das Orchester ganz ohne die großartigen Dirigentinnen einen so wunderbar fröhlichen Mambo, der uns groovend und mit allerbester Frühlingslaune in den Abend entließ. Vielen Dank für dieses wunderbare Konzert! (mc)

 

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