Lebendig, Leben, Lernen

Mit einem faszinierenden Programm ist es den Nachwuchs-Artisten des Zirkus Zippel Zappel am Sonntag, den 12.6.16 an der Waldorfschule Oberberg gelungen, ihr Publikum in den Bann zu ziehen.

alle 2
 Alle Künstler
Artisten
 Artisten
Artist Philipp
 Clown Philipp
Balltanz
 Der Balltanz
Mathis 2
Clown
Raumschiff 2
Raumschiff

Die Zirkus-AG ist ein Angebot der offenen Ganztagsschule für Kinder der 3. und 4. Klasse. Sie findet einmal wöchentlich statt und erfreut sich seit mehr als einem Jahrzehnt großer Beliebtheit. Kinder, die sich für das Thema Zirkus interessieren, haben hier die Gelegenheit, verschiedene artistische Disziplinen – Waveboard, Einrad, Trapez, Stelzen, Trampolin, Drahtseil, Akrobatik, Laufkugel oder Einrad – eine Zeit lang auszuprobieren. Nach der Schnupperzeit entscheidet sich jedes Kind nach Vorliebe und Begabung für zwei Disziplinen.

Die Zirkus-AG bietet die Möglichkeit, auf spielerische Weise durch eine Verbindung von Tanz, Theater und Sport Geschicklichkeit, Koordination und Durchhaltevermögen zu lernen.
Neben diesem Angebot bietet die OGS der Waldorfschule Oberberg den Kindern noch weitere interessante Aktivitäten. Beispielsweise findet jeweils einmal wöchentlich ein Waldtag, ein Handwerkertag und ein Backtag statt. Zusätzlich können die Kinder im Chor singen, einzeln oder gruppenweise Musikunterricht nehmen oder auch Voltigieren. Natürlich gibt es in der OGS auch reichlich Gelegenheit zum freien Spielen oder zum Ausruhen.

Die Idee zur diesjährigen Sternenreise „Star-Peace“ hatten die Eltern und Schüler der Zirkus-Band, die die jungen Künstler musikalisch begleiten. Des Weiteren sorgten das professionelle Artistenpaar Philipp und Meike Astor, Madit Gaul als Zirkus-, Werk- und Förderlehrerin, Sigrun Richter als Elterntrainerin und Julia Bodinet als Betreuerin in der OGS dafür, dass die Kinder die spannenden und gefährlichen Abenteuer im Weltall gut überstehen.

Der Start des Raumschiffs verläuft – wie üblich – mit Hindernissen: Das Navigationsgerät ist verschwunden – stattdessen bietet eine Planetenkarte Orientierung. Raumschiffpilot Mathis entscheidet schließlich, wohin die Reise geht. Mathis und Philipp machen u. a. den „Planet der bunten Wesen“ und den „Turnhalia“ in einer nicht weit entfernten Umlaufbahn als gut erreichbare Reiseziele aus. Die Artisten und Artistinnen starten los, um den Außerirdischen des Planeten Turnhalia ihre Künste zu präsentieren.

Den Anfang machen Waveboardkünstler in silbernen Gewändern, die sich gegenseitig Bälle zuwerfen und dabei mit großer Gelassenheit schmale Rampen hoch- und runterfahren. Zwei graziöse Seiltänzerinnen zeigen danach gekonnt, wie man im Weltall von A nach B kommt. Zu wunderbaren Saxofonklängen tauchen am dunkelblauen Firmament zwischen Sternen plötzlich grüne Männchen auf. Endlich dürfen wir erfahren, was grüne Männchen gerne machen. Sie lieben das Himmelstrampolin, machen dort Sternentänze und Pirouetten und flanieren im Moonwalkstil schwungvoll hin und her. Wer hätte das gedacht?

Balltanz ist selbstverständlich ein weiteres künstlerisches Highlight der Sternenreise. Durch die dauernde Bewegung ihrer Füße und mit bunten Tüchern schwingend gelingt es sechs Mädchen, auf einem circa ein Meter hohen Ball das Gleichgewicht zu halten. Dazu singen die Artistinnen ein Frühlingslied mit Klavierbegleitung. Mit Reifen und Stock zeigen sonnengelbe Einradfahrerinnen zu „Over the rainbow“, was sie gelernt haben. Eine souveräne Einradkette aus fünf Mädchen bildet den Abschluss dieser Darbietung und wird vom Publikum mit Szenenapplaus belohnt. 

Nachdem die Zuschauer in einer Zwischenszene erfahren, dass es auf dem Raumschiff aufgrund des begrenzt zur Verfügung stehenden Stauraums Probleme mit der Gepäckunterbringung gibt, kommt ausgerechnet der einzige Koffer des Raumschiffpiloten Clown Mathis durch ein Missgeschick abhanden.

Clown Mathis muss mühsam und beharrlich mit der Schwerelosigkeit ringen, an die er seinen Koffer zu verlieren droht. Zur allseitigen Erleichterung kann er schließlich sein Gepäckstück zurück auf das Raumschiff und damit in Sicherheit bringen.

Auch nach diesem Intermezzo bleibt die Sternenreise spannend, denn auf die Zuschauer warten noch weitere merkwürdige Ereignisse aus bis dato nicht gekannten Welten.

So ziehen in der nächsten Nummer lässige Waveboardpunks ihresgleichen an einer Leine auf dem Waveboard sitzend hinter sich her; Artistinnen im gelb-schwarzen Salamanderdress zeigen an Trapezen und Ringen in schwindelerregender Höhe zu „I believe I can fly“ diverse Kunststücke wie Rollen, Hand- und Schulterstand – zeitweise zu dritt übereinander positioniert; ein fröhliches Sternengewimmel aus zwölf Sternen glänzt zu dritt oder viert mit akrobatischen Bodenübungen; mehrere Aliens in undurchsichtigen, spidermanartigen Ganzkörperanzügen treffen auch aus fünf Metern Höhe mit ihrem Ball den Basketballkorb. Fast schon unheimlich wirken unbekannte Wesen, die mit blauen Masken und grell-bunten Umhängen ballwerfend und Tücher schwingend einen dämonischen Kreistanz auf meterhohen Stelzen aufführen.

Das nahende Ende des Weltraumausflugs verbindet Reiseleiter Philipp mit dem Wunsch, sich vielleicht in einigen Millionen Lichtjahren mal wiederzusehen. Dieser Wunsch wird offenbar von den Anwesenden geteilt ...
Zum Abschluss werden die zahlreichen Helfer gewürdigt, die die jungen Künstler und Künstlerinnen unterstützt haben. Das Publikum bedankt sich mit begeistertem Applaus und rhythmischem Klatschen für diese gelungene Veranstaltung.

 

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