Lebendig, Leben, Lernen

Großer Andrang bei der „Schule am Samstag“

Eine Schule öffnet die Türen, zeigte 90 Minuten Aufführungen auf der Bühne, ludt zum Beiwohnen am Unterrichtes aller Klassen ein und präsentierte die künstlerischen Arbeiten der 12. Klasse.

Zwei mal im Jahr öffnet die Waldorfschule Oberberg ihre Tore und veranstaltet einen bunten Samstag voller Eindrücke. Interessierte Eltern von Kindergartenkindern haben so die Möglichkeit, die ganze Schulgemeinschaft kennenzulernen. Bei strahlendem Wetter wurde das Schulgelände in kleinen Führungen besichtigt, offener Unterricht abgehalten und die Ausstellung der „bildenden Kunst“ eröffnet. Begonnen hat der Samstag mit der „Frühlingsfeier“ - einer 90 Minuten dauernden Aufführung aller Klassen mit kurzweiligen Präsentationen. Bei den oft  musikalisch-tänzerischen Darbietungen lernen die Kinder schon von der ersten Klasse an, vor Publikum zu stehen. Aufgeregte Kinder, stolze Eltern und gesprächsbereite Lehrer – die Schulgemeinschaft trifft sich mit Freude und trägt diese sichtbar nach außen. Vor dem Mittagessen der biologischen Menüs inkl. Salatbuffet wurde in allen Klassen Unterricht mit offenen Türen abgehalten. So konnten interessierte Eltern leise über die Flure wechseln, lauschend an den Türen stehen oder auch einer ganzen Unterrichtseinheit beiwohnen. Erfahrungsgemäß bildet sich vor der Klasse 1 die größte Traube von Neugierigen. Der Unterricht findet im ersten Schuljahr lebendig ohne Tische und Sitzordnung statt, wobei die Kinder spielerisch lernen und sich einleben können.

Ein besonderes Highlight war der Künstlerische Abschluss „Bildende Kunst“ der 12. Klasse. Ein Jahr hatten die Schüler Zeit, sich mit dem Thema „Wie banal ist das denn?“ auseinanderzusetzen. Ihre Arbeiten durfen sie nun dem Publikum präsentieren, erläuterten Ihre Ideen und erhielten direkte Resonanzen. Gut einen halben Tag dauerte es, alle Kunstwerke aufzubauen und richtig in Szene zu setzen. Von Gemälden bis Installationen, von Plastiken bis zu Zeichnungen - an vielen Arbeiten war deutlich zu erkennen, dass die künstlerische Umsetzung in der Waldorfphilosophie einen hohen Stellenwert einnimmt. So trifft man hier junge Persönlichkeiten kurz vor Ihrem Weg in das Berufsleben. Für Firmen, die Nachwuchs suchen, ist dieser Einblick oft eine entscheidende Ergänzung zum Abschlußzeugnis, so dass erste Kontakte geknüpft werden können. Das große Interesse an der Schule bestätigt die Entscheidung, im Herbst gleich zwei erste Klassen aufzunehmen.

Im Herbst 2016 zum 25-jährigem Jubiläum der Schule wäre die nächste Gelegenheit, diese Gemeinschaft kennenzulernen. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen.

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