Lebendig, Leben, Lernen

Am 15.04.2013 machte eine Spaziergängerin eine außergewöhnliche Entdeckung. Sie erblickte ein gesamtes Wolfsrudel mitsamt Leitwolf im Wald bei Reichshof/ Denklingen.

Eine Frau mittleren Alters befand sich mit ihrem Hund auf einem Spaziergang, als sie eine Begegnung mit einem streunenden Hund hatte. Offenbar war dieser seinem Herrchen ausgebüxt. Der Hund war offensichtlich auf der Flucht vor dem Wolfsrudel, als die Frau stolperte und hinfiel. Dabei schlug sie sich ihr Knie auf und die Hose zerriss. Daraufhin tat sie dem Hundebesitzer ihre Empörung kund, und es stellte sich heraus, dass es sich bei diesem um den Revierförster handelte. Dieser begleitete die 7. Klasse Wölfe der Freien Waldorfschule Gummersbach mitsamt Klassenlehrer und Betreuern bei ihrem Waldpraktikum. Nach einer kurzen, sehr einseitigen Diskussion verließ die Spaziergängerin die Gruppe.

Somit wandten sich alle wieder ihren Aufgaben zu. Galt es doch an den ersten beiden Tagen, die noch jungen Douglasien vom alles überwuchernden Ginster zu befreien.

Im Laufe der Woche lernte man, sich durch Hecken und Sträucher zu kämpfen, wie man die Heckenscheren ansetzt, wann man besser das Beil zur Hand nimmt und den Unterschied zwischen einer Douglasie und einer Fichte.

Außerdem lernten alle Beteiligten, wie und warum man die Bäume auslichten muss. Diese Arbeit war nicht ganz einfach, musste man doch erst einmal die Bäume zu sich herunterziehen, damit ein anderer mit dem Beil den Stamm durchtrennen konnte. Dies erforderte Mut, Geschicklichkeit und ein gewisses Maß an Vertrauen, denn es hätte ja auch ein Körperteil dazwischen geraten können.

Glücklicherweise blieben die jungen Wölfe alle miteinander ohne nennenswerte Blessuren. Der Wettergott tat sein Übriges, um den Schülern eine äußerst lehr - und ereignisreiche Woche zu bescheren. Sonne und Wolken wechselten sich ab, die Temperaturen waren für die schwer arbeitende Schüler- und Betreuerschar absolut angemessen.

Nach dem Wochenende würde es für sie noch einmal in den Wald gehen, so dachten sie zumindest. Hatte doch der Klassenlehrer eine Überraschung parat : Anstelle von einem weiteren Arbeitstag im Wald, gab es ein Abschlussgrillfest für alle. Hinter dem Rücken der Schüler wurden Getränke und Grillgut von den Eltern organisiert. Als sich die erste Überraschung gelegt hatte, hörte man beinahe Bedauern und ein wenig Enttäuschung aus den Stimmen heraus, dass man nun einfach nur " chillen " konnte ...

 

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