Lebendig
Leben
Lernen

11.11.2020

Liebe Schulgemeinschaft,

um mögliche Infektionszahlen an unserer Schule gering zu halten und damit die Gesundheit der Schüler*innen und Lehrer*innen zu schützen sowie die Weiterführung des Präsenzunterrichtes zu gewährleisten, ist das Einhalten der Hygieneschutzmaßnahmen verpflichtend.

Maßnahmen im Unterricht

  • Alle 20 Minuten wird stoßgelüftet. In den Pausen wird durchgängig gelüftet. Bitte beachten Sie bei den fallenden Temperaturen, dass Ihr Kind warme Kleidung trägt und/oder mit sich führt.
  • Wir reinigen und desinfizieren täglich mehrfach nach einem umfangreichen Hýgienekonzept.
  • Regelmäßiges Händewaschen – auch in allen Klassenräumen stehen am Waschbecken Seife und, bei Bedarf, Infektionsmittel zur Verfügung.
  • Wann immer es die Kapazität des Personals und der Räume zulässt, wird in kleinen Lerngruppen unterrichtet – sodass der Mindestabstand von 1,5 m gewahrt werden kann und die Schüler*innen keine Maske tragen müssen.
  • Individuelle Entlastung der Schüler*innen im Hauptunterricht nach Bedarf (bitte fragen Sie Ihren Klassenlehrer bzw. -betreuer nach den pädagogischen Maßnahmen).
  • Wenn es einem Kind unter der Maske nicht gut geht, ist natürlich möglich, die Maske „nach unten“ zu lüften und sich auch an die unterrichtenden Kolleg*innen zu wenden.

Mund-Nasen Bedeckung im Schulalltag

 In der Primarstufe, Klassen 1 - 4, sind die Schüler*innen von der Maskenpflicht befreit. Dies gilt in der gesamten Unterrichtszeit. Im Schulgebäude und im Schulbus müssen diese Schüler*innen eine Maske tragen. Die einzelnen Klassen nutzen separierte Schulhöfe, daher sind die Pausen maskenfrei.
Ab der 5. Klasse gilt die Maskenpflicht im Unterricht, im Schulgebäude, auf dem Schulhof und im Schulbus. Wird der Abstand von 1,5 m eingehalten, so kann auf die Maske verzichtet werden. Dies ist bei uns in vielen Unterrichten der Fall, da die Klassen meistens halbiert sind und die Räume eine entsprechende Größe aufweisen. Beim Verlassen des Sitzplatzes muss dann aber die Maske getragen werden. In Pausenzeiten darf auf die Maske beim Essen und Trinken verzichtet werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird.

Wichtig für den Schulalltag ist, dass die Schüler*innen bei Durchfeuchtung der Maske, diese austauschen können. Bitte tragen Sie Sorge dafür, dass Ihre Kinder nicht nur eine Maske, sondern mehrere mitführen und sie so die Möglichkeit haben, die durchfeuchtete Maske in einem separaten Behältnis wieder mit nach Hause zu nehmen. Außerdem bitten wir Sie, darauf zu achten, dass die getragenen Stoffmasken regelmäßig gewaschen werden.

Zu allen Hygienemaßnahmen finden Sie auf der Seite des Bildungsministeriums umfangreiche Informationen und Links.
www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten

Abstand halten

Für die psycho-soziale Entwicklung der Kinder bedauern wir, dass alle Schüler*innen angehalten werden, Abstand zu halten. Die von uns geschätzte Nähe kann zurzeit nicht so gelebt werden, wie wir uns das wünschen. Dennoch sind wir der Überzeugung, dass der Schulalltag mit seinen Begegnungen und dem Präsenzunterricht für alle wertvoller ist als die heimische Isolation im Distanzunterricht. Wir hoffen natürlich sehr, dass die Zeit des Abstandhaltens bald beendet sein wird.

Diese Umsetzung der Verordnungen dient zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebes und ermöglicht somit den Schüler*innen im so wichtigen sozialen Verbund zu lernen. Wir bitten Sie daher alle um Mithilfe beim Einhalten der Hygienemaßnahmen.

Maskenbefreiung

Wir benötigen ein ärztliches Attest, in dem bescheinigt wird, dass aus medizinischen Gründen keine Maske getragen werden kann. Ihr Kind kann dann aber nur am Unterricht teilnehmen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 m gewährleistet werden kann. Es benötigt außerhalb des Sitzplatzes ab Klasse 5, im Schulhaus und auf dem Schulhof außerhalb der Essenszeiten dennoch eine Maske. Alternativ kann ein Visier getragen werden. Das Tragen der Maske außerhalb des Sitzplatzes ist unbedingt notwendig, da nicht gewährleistet werden kann, dass Ihr Kind ständig den geforderten Mindestabstand von 1,5 m halten kann. Der Schutz der anderen Kinder muss gewährleistet sein.

Bei Vorlage eines ärztlichen Attestes (s. o.) besteht aber auch das Recht auf Distanzunterricht.

Hohe Fehlzeiten ohne ärztliches Attest

Wir müssen ein ärztliches Attest einfordern, wenn Schüler*innen vermehrt im Unterricht fehlen und ein Anschluss an die Lernprozesse der Klassengemeinschaft gefährdet ist. Hier greift die Schulnachweispflicht, und wir müssen bei Nichteinhaltung die Schulaufsicht informieren.

In einem solchen Fall, wie auch bei einzelnen Krankmeldungen, besteht kein Recht auf Distanzunterricht.

Wägen Sie diesen Schritt, ein Attest mit Maskenbefreiung anzufordern, verantwortungsvoll und sorgsam ab. Fragen Sie Ihr Kind, wie es ihm mit der Maske geht. Wenden Sie sich, wenn Sie unsicher sind und Fragen haben, an Ihre Klassenlehrer- und betreuer. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit gibt den Kindern in diesen Zeiten einen wichtigen Halt.

Die pädagogischen Erfahrungen und der Alltag mit Ihren Kindern zeigen, dass die soziale Funktion des Präsenzunterrichtes für die Entwicklung aller Schüler*innen sehr wichtig ist. Schule als Lern- und Lebensort erweist sich in der Pandemie als besonders schutzwürdig.

Ihre Schulleitung

 

(Artikel als pdf-Datei)

News und Termine

Freie Waldorfschule Oberberg e.V.

Kirchhellstraße 32
51645 Gummersbach

Telefon: 02261 - 96 86 12
Fax:        02261 - 96 86 76
info@fws-oberberg.de

Bitte beachten Sie auch unsere Datenschutzerklärung.

Die von uns eingesetzte Technik verwendet technische Cookies, die aber nicht zum Tracking verwendet werden. Es handelt sich hierbei ausschließlich um sogenannte "technische Cookies", die zum Betrieb der Seite notwendig sind.