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18. November 2014

Liebe Ehemalige, liebe Familien, Freunde und Förderer,

wie in den vergangenen Jahren möchte ich auch in diesem Herbst ein paar Zeilen an ehemalige Schüler, Familien und Freunde schreiben, um Euch/Sie ein wenig darüber zu informieren, was im vergangenen Jahr an unserer Schule so geschehen ist.

Hierbei ist es auch ein Anliegen unserer Leitungsgremien, dass sich mit den Jahren eine lockere Gemeinschaft von Menschen bildet, die mit uns eine Geschichte haben – eben ein Kreis von Ehemaligen, Freunden und Förderern.

Die Resonanz auf die Briefe der vergangenen Jahre war für mich sehr bewegend, denn das Ehemaligencafé des letzten Basars besuchten mehr als 100 Schüler, die Begegnungen waren sehr interessant und schön.

Schauen wir zunächst auf das zurückliegende Kalenderjahr:
20 Schüler absolvierten das Abitur, von denen 15 Schüler unsere Schule ab der ersten Klasse besuchten. (Und auch, wenn es nicht das Wichtigste an der Waldorfschule ist, so haben wir uns doch über einen Notendurchschnitt von 1,0 und 1,1 zweier Schülerinnen sehr gefreut!) Auch die Prüfungen am Ende der Klasse 11 (FOR) waren, wie in den letzten Jahren auch, sehr gut.

Die 12. Klasse zeigte beeindruckende Künstlerische Abschlüsse und mit dem Theaterprojekt  „Das Fest“ ein verstörend berührendes Klassenspiel. Durch die Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogen Marcus Lachmann waren die Aufführungen von Professionalität geprägt.

Ein Orchesterprojekt von vier Waldorfschulen aus Würzburg, Bonn, Remscheid und Gummersbach mündetet in ein tolles Konzert, in dessen Zentrum Dvorák 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ stand - ein musikalisches Großereignis, wie wir es noch nicht erlebt hatten!
Hier müsste noch vieles aufgeführt werden.

Aber es war nicht nur alles Sonnenschein.
Zum Schuljahresende gab es das ein oder andere Stolpern. Die Schüler spürten dies in Unterrichtsausfällen, die aus ihrer Sicht nicht immer nur ungelegen, in der Summe aber sehr unbefriedigend waren. Hier ist die Devise in diesem Schuljahr eindeutig, dass nämlich das „Kerngeschäft Unterricht“ Vorrang haben muss und die vielen wertvollen und geliebten Sonderveranstaltungen (Künstlerische Abschlüsse, Klassenspiele, Monatsfeiern, Klassenfahrten, Sozialtrainings, Sportfeste, Chor- und Orchestertage und, und, und) nicht so oft auf Kosten des Unterrichts gehen dürfen.

Und auch die Selbstverwaltung mit all ihren Chancen und Tücken (!), hat uns wieder beschäftigt. Hier  kann man zunächst ohne jede Wertung und ganz undifferenziert feststellen: Eine Schule mit einer flachen Hierarchie, also ohne Direktorium, stellt einen hohen Anspruch dar, bleibt mühsam und bedarf einer ständigen Weiterentwicklung – auch im Persönlichen. Auch hierin liegt ihr großer Wert!

Erfreulich ist noch zu berichten, dass trotz des im vergangenen Brief angesprochenen demographischen Wandels, eine erste Klasse, geführt von der Klassenlehrerin Ulrike Udomsilp, mit 32 Schülern eingeschult wurde und auch Seiteneinsteiger finden immer wieder den Weg in unsere Schule.

Aber auch der Generationenwechsel im Kollegium beginnt: Mit Dirk Wollenhaupt und Arthur Hall werden mit dem Schuljahresende zwei „altgediente“ und verdienstvolle Lehrer aus dem Kollegium ausscheiden - neue, junge Kräfte müssen gefunden werden. Die Verwaltung ist vom anstehenden Wandel ebenfalls nicht ausgeschlossen: Brigitte Wurster wird in Rente gehen und damit eine Kollegin, die an entscheidender Stelle unsere Schule mitgeprägt hat und ohne die unser Schulalltag im Moment kaum denkbar ist. Petra Ley, ihre Nachfolgerin, hat sich bereits gut eingearbeitet und auch sie wird weiterhin von Monika Michels, unserer langjährigen und zuverlässigen Kollegin unterstützt werden.

Erwähnenswert sind aber auch so schöne Tatsachen, wie die, dass mit Cristian Lopes Silva das erste Kindeskind unsere 1. Klasse besucht (seine Mutter ist Mona Liedke) und dass die erste Bewerbung eines ehemaligen Schülers auf eine Lehrerstelle vorliegt. Oder auch, dass ehemalige Schüler und Lehrer der Schule in Bielstein einen Tanzkurs besuchen, der von Mareike Johns einer Schülerin meiner 1. Klasse 1993 geleitet wird, die darüber hinaus auch schon eine Reihe von Tanzkursen in den neunten Klassen gegeben hat.

Das sind Dinge, die viel Freude bereiten!!!

Gerne nehmen wir über das Kontaktformular die aktuellen Adressdaten (Anschrift, Email, Handy) entgegen, auch von ehemaligen Mitschülern, Eltern und Freunden, so dass unser „Kreis“ immer größer werde und das Erreichen immer zuverlässiger.

Übrigens findet sich auf der Internetseite auch die Beitrittserklärung des Fördervereins. Wir freuen uns über jeden noch so kleinen Beitrag zur Unterstützung unserer Arbeit und unserer Pädagogik.

Und liebe Ehemalige: Ich freue mich schon jetzt auf das Ehemaligencafé beim Basar (1. Advent – 30.11.14), in der Hoffnung viele von Ihnen und Euch dort wieder zu treffen
…… und für das leibliche Wohl ist natürlich auch wieder gesorgt.

Mit lieben Grüßen

fritsch
Jochen Fritsch

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